Alexander Radwan Mitglied des europäischen Parlaments
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Geschichte der Europäischen Union, Teil III

Ab 2000

  • 11. Dezember 2000: Die Staats- und Regierungschefs unterzeichnen den Vertrag von Nizza, der am 01. Februar 2003 in Kraft tritt. Er gilt als die Fortführung der bisherigen Verträge von Maastricht und Amsterdam.
  • 01. Januar 2002: Die Euro-Banknoten sowie - münzen werden in den zwölf Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Griechenland, Spanien, Portugal, Finnland und Irland) eingeführt. Mehr als 80 Milliarden werden in Umlauf gebracht.
  • 28. Februar 2002 - 20. Juli 2003: Ein Verfassungskonvent unter der Leitung des ehemaligen französischen Präsidenten Valéry Giscard d'Estaing erarbeitet einen maßgeblichen Entwurf einer neuen Verfassung der Europäischen Union.
  • 01. Mai 2004: Mit den Beitritt der acht mittel- und osteuropäischen Länder sowie Malta und der griechische Teil Zyperns umfasst die Europäische Union nun 25 Staaten. Die bisher größte Erweiterungsrunde stellt einen historischen Kraftakt dar.
  • 29. Oktober 2004: Die Staats- und Regierungschefs unterzeichnen die neue Verfassung. Diese muss allerdings in allen 25 Ländern ratifiziert werden.
  • 29. Mai und 01. Juni 2005: Volksreferenden in Frankreich und in den Niederlanden lassen das Verfassungprojekt scheitern.
  • 18. und 19. Oktober 2007: Die Staats- und Regierungschefs einigen sich auf einen Vertragstext, 13. Dezember 2007: Die Mitglieder des Europäischen Rats unterzeichnen den Vertrag von Lissabon. Alle 27 Staaten müssen den Reformvertrag ratifizieren, damit er in Kraft terten kann. Bisher haben folgende Mitgliedstaaten den Vertrag angenommen: Ungarn,  Bulgarien, Frankreich, Malta, Rumänien, Slowenien, Polen und Österreich. Deutschland wird im Mai entscheiden.

 

 

  • 01. Januar 2008: Rumänien und Bulgarien treten der Europäischen Union bei. Die Mitgliederzahl erhöht auf 27.

 

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