Alexander Radwan Mitglied des europäischen Parlaments
    >  Startseite   >  Presse/ Veröffentlichungen   >  Pressemitteilungen   >  Mai 2007, III

Brüssel, 16.05.2007

Alexander Radwan (EVP-ED/CSU):                                          

 

Galileo: "Kein Geschäft zu Lasten Dritter"

Keine Verzögerung durch Umorganisation / Realistischer Ansatz bei Industrie- Beteiligung gefordert / Staaten sollten Galileo nach ihren Prioritäten nutzen können

 

Der neue Fahrplan für den Aufbau des europäischen Satellitennavigations­systems Galileo darf nicht zu einer Auflösung bestehender Strukturen führen. Das fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament, Alexander Radwan. "Das Scheitern der öffentlich-privaten Partnerschaft bei Galileo hat den Zeitdruck enorm erhöht. Deshalb wäre es angebracht, Kontinuität zu bewahren und bestehende Kooperationen beim Bau der Infrastruktur weiterzuführen, anstatt sämtliche Aufträge neu zu vergeben". Durch Umorganisationen dürfe es nicht zu Zeitverzögerungen kommen. Radwan warnte in diesem Zusammenhang vor Absprachen zu Lasten Deutschlands. "Wie in Brüsseler Kreisen zu hören ist, erhebt Frankreich bereits jetzt Anspruch auf substantielle Anteile der Produktion der Galileo-Infrastruktur als Ersatz für den weggefallenen Hauptsitz des Betreiberkonsortiums in Toulouse."

 

Nach dem Willen der EU-Kommission soll Galileo 2012 betriebsbereit sein und von einem Industriekonsortium betrieben werden. "Die Industrie hat sich entgegen ihren Ankündigungen in der Entwicklungsphase nicht beteiligt, nun ist sie auch in der Aufbauphase nicht dabei. Die EU sollte sich nicht zum dritten Mal vergeblich den Illusionen eines übermäßigen privaten Engagements hingeben", so Radwan. Der CSU-Europaabgeordnete mahnte daher zu einem realistischen Ansatz bei der Beteiligung der Industrie.

 

Radwan forderte erneut eine duale Nutzung von Galileo. "Wenn die öffentliche Seite das System aufbaut, sollte sie auch dessen Nutzung etwa durch militärische Anwendungen sicherstellen". Man könne von den Mitgliedstaaten nicht verlangen, den Aufbau des Systems zu 100 Prozent zu finanzieren, wenn sie es nicht selber nach ihren Prioritäten nutzen dürften, so Radwan.

 

Für weitere Informationen:

Büro Alexander Radwan, MdEP, Tel.: +32 - 2 - 2847385


 
Aktuelles:

11.06.2010

Grünes Zentrum kommt nach Holzkirchen

[mehr]


22.01.2010

Südumgehung - Planungen können anlaufen

[mehr]


18.09.2009

Neues Fahrzeug genehmigt

[mehr]


29.08.2009

Jung und Ramsauer im Gespräch mit Mitgliedern der MU Oberbayern

[mehr]


13.05.2009

Kultusminister Dr. Spaenle genehmigt Kooperationsmodell

[mehr]


  Alexander Radwan MdL - Valepper Str. 28 - 83700 Rottach-Egern - Impressum