07.07.2017

Statement: Abstimmung "Ehe für alle"

Die letzte Sitzungswoche der Legislaturperiode endete am vergangenen Freitag mit der Abstimmung zur sogenannten „Ehe für alle“, einem Vertrauensbruch der SPD. Mit der erzwungenen Abstimmung, gegen den Willen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigt uns die SPD, dass sie jede Möglichkeit für Rot-Rot-Grün in der nächsten Legislaturperiode ergreifen wird.

Meine Position ist, dass homosexuelle Paare zusammenleben und aufgrund ihrer Lebensweise nicht diskriminiert werden dürfen. Nichtdiskriminierung ist für mich aber nicht gleichbedeutend mit Gleichmacherei in allen Lebensbereichen. Eine Ehe soll diejenige familiäre Verbindung fördern, aus der Kinder entstehen können. Das rechtliche Umgehen dieser natürlichen Gegebenheit, durch die Änderung des Adoptionsrechtes für homosexuelle Paare, lehne ich ab.


Durch vielfältige gesetzliche Ausgestaltung ist die Ehe ein privilegierter Rechtsraum zur Familiengründung. Eine Gesellschaft darf sich dafür entscheiden, eine bestimmte Form des Zusammenlebens besonders zu fördern, weil sie diese Form am besten dafür geeignet hält, die Zukunft zu sichern. Daher habe ich gegen die „Ehe für alle“ gestimmt.

Alexander Radwan, MdB

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